Die Ballade vom schwarzen Schaf | ||
Von übelstem Juckreiz getrieben, stand das Schaf einsam im Nichts. Es juckte ihm nich nur sein Hinterteil, es juckte ihm auch das Gesicht. So stand es und konnt sich nicht kratzen, an Baum nicht und auch nicht an Strauch - und seine beknackten Kumpanen die mieden und verhöhnten es auch... |
![]() |
Denn zu den Läusen kam hinzu, daß es miefte, drei Meilen gegen den Wind. Und überall, wo es seinen Hintern hinhievte verschwand die Gesellschaft geschwind! So dacht sich das Schaf "Na, was mach ich? Ich mal mir den Pelz einfach weiß! Und keiner denkt mehr, ich riech brakich. Wie gut, daß es keiner weiß!" |
So tat das Schaf sich tönen und alles war wieder im Lot. Doch dann - dann wollt es sich föhnen... in der Badewanne, das war sein Tod. |
||